Von der Idee zum Buch

Workshop: Von der Idee - übers Schreiben - zum Buch

Sie möchten ein Buch schreiben, und Sie haben eine Idee, nur: Wie schreibt man ein Buch?

Ausserdem fragen Sie sich: Lässt sich Ihre Idee überhaupt zwischen zwei Buchdeckel packen?

Dieses Seminar zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie ein Buch entsteht. Angefangen bei der zündenden Idee, die den notwendigen Schreibimpuls vorantreibt, über mögliche Erzählstrukturen und die Präzision beim Schreiben bis hin zum Überarbeiten und Veröffentlichen eines Textes.

So kommen Sie ans Ziel

Welche Strategien gibt es, das Schreiben voranzubringen? Und was tun, wenn ein Anfang zwar gemacht ist, man aber plötzlich nicht mehr weiter weiss? Haben Sie schliesslich auch diese Hürde gemeistert, geht's ans schonungslose und kritische Überarbeiten. Und erst wenn all diese Schritte getan sind, wird aus der Idee vielleicht ein Buch. Warum nur vielleicht? Weil auch auf dem Weg hin zur Publikation einige Stolpersteine liegen, über die wir im Seminar diskutieren werden.

Ein Buch zu schreiben ist Traum und Albtraum vieler Menschen. Ein Traum, weil sie etwas zu sagen haben, für das ein Buch die angemessene Form wäre. Oft gärt so eine Buchidee über viele Jahre, bis aus der Idee ein Buch wird. Ein Albtaum, weil ein Buch oft als grosse Hürde erscheint und Selbstvertrauen oder innere Klarheit fehlen, um sich an so ein Projekt heranzuwagen.

Bücher schreiben: Das können auch Sie

Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Buch zu schreiben, wird oft von grossen Vorbildern verunsichert. Jedes Genre hat seine Überväter und Übermütter, die einen Text geschrieben haben, der seinesgleichen sucht. Moby Dick, Die Buddenbrooks, Herr der Ringe, Pippi Langstrumpf. Da stehen sie, die grossen Meisterwerke der Weltliteratur. Auch bei den Sachbüchern gibt es Monumente, die jeden Eingeweihten schaudern lassen. Und Sie dazwischen. Ein Zwerg im Land der Riesen.

Wenn Sie das verunsichert, machen Sie einen Denkfehler. Kein erfolgreicher Autor versucht, gegen die grossen Vorbilder anzuschreiben. Sie alle versuchen, ihre Geschichte für ihre Leser zu schreiben. Das Ergebnis soll gut sein, frei von peinlichen Fehlern, und halten, was es verspricht. Mehr haben die ganz grossen Autoren auch nicht versucht, als sie mit der Arbeit begannen.

Was genau wollen Sie eigentlich?

Ob Ihr Buch am Ende zu den Grossen seines Genres gehört, warten wir am besten ab. Schreiben Sie es erst einmal. Aber vorher müssen Sie die Antworten auf zwei Fragen haben: "Was will ich für ein Buch schreiben?" und "Für wen will ich mein Buch schreiben?".

Das klingt trivial und ist es zu Anfang auch. Die erste Schicht der Antwort liegt meist auf der Hand. Vielleicht wollen Sie einen Band mit Einschlafgeschichten für kleine Kinder schreiben (lassen Sie uns das wissen, wir haben Bedarf und es gibt nicht viel Gutes). Das ist ein guter Anfang. Aber dann geht es weiter: Wie lang sollen die Geschichten sein, für welche Altersgruppe, sollen sie ein verbindendes Thema haben, sollen es Episoden sein oder soll jede Geschichte für sich stehen? Sollen die Geschichten spannend sein? Aber wie spannend, damit die Kinder noch einschlafen können? Soll jede Geschichte mit dem Satz enden: «‹Das war wieder ein aufregender Tag›, sprachen die Rumpelkinder und fielen erschöpft in die Betten.»?

Wer sind Ihre Leser?

Für wen Sie schreiben und was Sie schreiben, hängt natürlich eng zusammen. Auch hier liegt die oberflächliche Antwort meist auf der Hand. "Ich schreibe Geschichten für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren." Und was für Kinder? Sind das pferdebegeisterte kleine Mädchen oder abenteuerhungrige Nachwuchs-Detektive? Lesen sie selbst oder liest ihnen jemand vor? Was tun Sie, damit das Buch den Eltern oder Grosseltern gefällt, die es den Kindern kaufen sollen?

Umreissen Sie die wichtigsten Antworten aber versuchen Sie nicht, es perfekt zu machen. Wenn Sie einigermassen klar wissen, was und für wen Sie schreiben wollen: Fangen Sie einfach an.

Das sagen andere Teilnehmer/innen:

Silvia-W-Portrait

Silvia W. aus Deutschland über unserem Kurs «Von der Idee zum Buch»:

Das Seminar mit Peter Höner heute hat riesigen Spass gemacht, und er war so nett, fast durchweg auf Hochdeutsch zu sprechen, was ich sehr, sehr toll fand. Ich hatte schon etwas Bedenken im Vorfeld deswegen, weil ich Schweizerdeutsch nur zu ca. 70-80% (sprecherabhängig) verstehe, aber das Thema des Seminars hatte mich so sehr interessiert, dass ich den Kurs trotzdem gebucht habe.

Und für Peter Höner war es beim Kennenlernen wie selbstverständlich, mich gleich zu fragen, ob es für mich besser auf Hochdeutsch ginge. Auch die ganzen Erfahrungen, auf die unser Dozent zurückblickt, empfand ich als äusserst reich und wirklich beeindruckend.

Ich bin noch immer sehr angetan von dem sehr lehrreichen und angenehmen Tag, den ich heute zusammen mit Peter Höner und der Gruppe verbringen konnte.

 

Elinor R. Portrait

Elinor R. aus der Schweiz über unseren Kurs «Von der Idee zum Buch»:

Peter Höner hat ein grosses Wissen, viel Erfahrung und ist sehr kompetent aufgetreten. Er hat das Thema verständlich und anschaulich vermittelt. Im Kurs war die ganze Zeit eine lockere Stimmung und die Inhalte waren durch und durch spannend. Ich empfehle den Kurs gerne weiter.

 

Monica V. Portrait

Monica V. aus der Schweiz über unseren Kurs «Von der Idee zum Buch»:

Der Kurs "Von der Idee zum Buch", mit Peter Höner als Dozent, hat mich so überzeugt, dass ich mich noch am selben Abend für den Diplomlehrgang "Literarisches Schreiben" angemeldet habe. Seine Leidenschaft für Sprache und Schreiben hat er an uns Teilnehmer weitergegeben und ich bin überzeugt, dass ich es schaffe, mein geplantes Buch zu realisieren.

 

Ihre Dozenten: Peter Höner

Das erwartet Sie

  • Ein intensiver Tag und handfeste Informationen, die Ihr Projekt deutlich weiterbringen.
  • Ein erfahrener Dozent, der Ihnen keine Antwort schuldig bleibt.
  • Austausch und Vernetzung mit anderen Schreibbegeisterten.
  • Der Kurs gibt Ihnen einen guten Überblick, ist aber nicht als Einzelberatung für Ihr Projekt gedacht - sonst kämen die anderen Teilnehmer zu kurz.

An einem Tag kann man nicht viel schreiben. Aber man kann eine Buchidee auf Herz und Nieren prüfen und den Weg von der Idee zum ausgereiften Konzept konkret angehen. 

Zielgruppe

Schreibbegeisterte, die eine Buchidee im Kopf haben und diese weiterentwickeln und auf Machbarkeit überprüfen möchten.

 

Zum Warmlaufen und Appetitmachen: Unsere Blogartikel über guten Schreibstil

Frau am Gelaender

Wie Sie unwiderstehliche (Produkt-)Texte schreiben [Wer Produkttexte schreibt, setzt gern die rosa Brille auf und schwelgt in Positivem. Aber: Solche Texte verkaufen schlecht. Gute Produkttexte brauchen einen Schuss Tabasco.]

 

Das Passiv: unverstanden, misshandelt, verschrien [Das passiv hat ein Imageproblem. Aber es ist unschuldig in Verruf geraten. Warum es besser ist als sein ruf, lesen Sie hier.]

 

Schulterblick: Text überarbeiten (Das Passiv ...) [Hier können Sie mir über die Schulter sehen und meine Gedanken lesen, während ich einem Text für die Veröffentlichung auf unserer Website letzten Schliff gebe.]

 

«The hill we climb» auf Deutsch – übersetzt von DeepL, Google und Microsoft [Können Online-Übersetzungsdienste auch Gedichte übersetzen? Ja, sie können es. Nicht perfekt, aber brauchbar. Vor allem DeepL.]

 

Verständliche Fachtexte schreiben: So liebts Ihr Leser  [Speziell für Ingenieure, Mikrobiologen, Ärzte, Softwareentwickler, Finanzplaner, Steuerberater und Soziologen: So bringen Sie Ihr Wissen verständlich aufs Papier.]

 

Das Lob der Verben: 16 gute Gründe, die Verben zu lieben[Das Lebendige an Ihren Texten wohnt im Land der Verben, weil sie beschreiben, wie das Hackebeil auf die Holzscheite kracht, ein Kätzchen sich die Pfoten leckt oder das Herz für eine Idee entflammt.]

 

Was Sie von Mark Twain über Adjektive lernen können [Das wissen nur wenige: Adjektive sind Textverschlimmerer. Die meisten sollte man ersatzlos streichen; dann sind die restlichen ein Gewinn.]

 

Konkret und bildhaft schreiben – so gehts [So wird aus Buchstabensuppe grosses Kopfkino: Wenn Sie die Leser auf Ihre Reise mitnehmen, statt nur darüber zu berichten.]

 

Bewerbungen, die begeistern: So kommen Sie ins Vorstellungsgespräch  [Die jungen Überflieger sind überall begehrt. Aber Charakterköpfe mit Lebenserfahrung werden oft frühzeitig aussortiert. Das lassen wir nicht zu.]

 

Der rote Faden: Rezepte [Wo der rote Faden fehlt, ist das Lesen eine Plackerei. Wer viel weiss, hat oft die grösste Mühe. Wir lotsen Sie durch schwieriges Gelände.]

 

Das treffende Wort: Reparaturanleitung für lahme Texte [Gute Texte brauchen rassige Wörter mit Strahlkraft und Aroma. Wie Sie die finden (und von den laschen Verliererwörtern unterscheiden) erklärt dieser Artikel.]

 

Texte, die zünden: Wie das Unmögliche möglich wird [Klug, gut gemeint, hilfreich: Das reicht nicht. Damit ein Text zündet, muss jedes Detail stimmen. Hier wirds erklärt.]

 

So geht spannend: 8 Tipps von Autor Peter Höner [Krimiautor Peter Höner erklärt Ihnen die 8 Methoden, um Spannung zu erzeugen und bis zum Höhepunkt am Lodern zu halten.]

 

Briefe für den Mülleimer: Machen Sies besser [Was unterscheidet einen gelungenen Werbebrief von hilfloser Reklame? Wir erklären es an einem echten Beispiel.]

 

So schreibt man heute: die wichtigen Kleinigkeiten für Ihre Korrespondenz [Zeitgemässer Briefstil läuft anders als vor 20 Jahren. Wir erklären den modernen Standard.]

Anschaulich Schreiben – 8 Tipps für Kopfkino und fesselnde Geschichten [Asta Nielsen war die berühmteste Diva des Stummfilms. Sie hatte keine Worte. Die Kraft der Bilder musste genügen. Von ihr können Sie überraschend viel für spannende Texte lernen.]

 

Das Weihnachtselend – Backanleitung für lesenswerte Weihnachtskarten [Wenn sie mal eine Weihnachtskarte (oder Geburtstags- oder Glückwunschkarte) schreiben möchten, die so richtig zu Herzen geht, lesen Sie diese Tipps.]

 

Was tun gegen Schreibblockaden? [Wenns mit dem Schreiben stockt, muss man vor allem mit dem Trübsalblasen aufhören. Dann gehts irgendwann schon wieder. Und in der Zwischenzeit (zur Belebung ihrer kreativen Quellen) machen Sie Barbara Lukeschs Übung zum karierten Schreiben.]

Ausserdem: Wenn Sie Fehler in Rechtschreibung und Grammatik suchen, haben wir hier die gleiche Übersicht zum Thema «Korrekte Texte». Und hier ist unsere Übersicht mit allen Artikeln über Online-Marketing.

Rechtzeitig buchen

Wer früh bucht, spart: Bei Buchungen bis 8 Wochen vor Kursbeginn gewähren wir einen Frühbucher-Rabatt von 10% auf das Kursgeld. Auch Ratenzahlung ist möglich. Sprechen Sie einfach mit uns [Tel. 032 513 27 01].

Kurstitel:
Von der Idee zum Buch
Kursdauer:
1 Tag
Lektionen:
8
Kursbeginn:
11. September 2021
Terminliste:
11.09.2021 9:00 bis 17:00
Preis:
340,00 CHF
Veranstaltungsort:
Zürich, Irchelpark (Texas)
Dozenten:
Teilnehmer:
8 - 13
Hinweis
Wenn Sie diesen Kurs bis zum 17. Juli 2021 buchen, erhalten Sie einen Frühbucherrabatt von 10,00 %.