Haeufige Fragen

Als Webtexter arbeiten – was genau bedeutet das?

Wer für Webseiten schreibt, ist ein Webtexter. Wir nennen solche Leute meist Online Redakteure oder Content Marketing Manager. Aber da hat sich noch keine einheitliche Sprachregelung durchgesetzt. Webtexter müssen nicht nur an ihre Leser denken, sondern auch an Suchmaschinen.

Für Menschen zu schreiben, ist vielen von uns vertraut. Wir erkennen eine kreative Idee. Ein Text, den wir gerne geschrieben haben und der uns am Ende ein wenig stolz macht, wird meist auch gern gelesen.

Das menschliche Gespür für Qualität müssen Suchmaschinen durch Algorithmen simulieren. Google, Yahoo und Co. schicken ihre Crawling-Programme durchs Internet. Diese rufen Seite für Seite auf, folgen den Verlinkungen und indexieren so den Inhalt des Internets. Ob eine Seite gut ist und einen der oberen Plätze in den Ergebnislisten verdient hat, wird von den Suchmaschinen nicht beurteilt, sondern berechnet. Komplizierte Algorithmen werten Worthäufigkeit, eingehende Links und viele weitere Merkmale aus, um ein Ranking zu erzeugen.

Webtexter: Balanceakt für Menschen und Suchmaschinen

In zehn Jahren werden die Algorithmen der Suchmaschinen vielleicht so ausgefeilt sein, dass sie genau die gleichen Seiten hoch bewerten, die auch menschliche Besucher favorisieren. Bis dahin ist das Web Texten ein Spagat: Der Text muss den Besuchern gefallen und zusätzlich für die Suchmaschinen optimiert werden. Denn wenn ein Text nicht auch den Suchmaschinen gefällt, wird er von den Menschen gar nicht erst entdeckt. Da kann er noch so gut formuliert sein.

Webtexter: So gelingt der Spagat.

Webtexter, die einen gesunden Kompromiss zwischen Menschen und Suchmaschinenoptimierung suchen, sorgen für Qualitäten, die beiden Besuchertypen gefallen. Sie schreiben Überschriften, in denen die Suchbegriffe auftauchen, heben wichtige Begriffe optisch hervor und fügen auch Zwischentitel ein, um den Text übersichtlicher zu machen.

Sparsam sind sie mit Stilmitteln, die zwar Menschen gefallen, für Suchmaschinen aber schwer zu interpretieren sind: Metaphern, Analogien und Insider-Anspielungen sind ebenso problematisch wie Ironie und allzu kreativer Sprachgebrauch. Ein menschlicher Leser mag schmunzeln und «Mehrwertsteuer» denken, wenn er in einem Text zum Steuersystem den Begriff «Märchensteuer» liest. Aber ob eine Suchmaschine die Pointe versteht, ist zweifelhaft. Mit Mass dürfen Sie durchaus solche kreativen Spielereien verwenden – solange Sie auch die Suchmaschinen mit genügend maschinenverständlichem Inhalt füttern, um Ihre Seite richtig einordnen können.

Wenn Ihnen solche Aufgaben zusagen, können Sie hier alles alles Wichtige über unsere Ausbildung zum Webtexter nachlesen. Interessieren Sie sich generell für Texte in der Werbung? Dann könnten auch diese Informationen über unsere Ausbildung zum Werbetexter für Sie hilfreich sein.

Haeufige Fragen

Content Manager Ausbildung: Werden Sie Schreibkönig.

"Content is king." Das ist das Erfolgsgeheimnis aller guten Webseiten. Und das Ziel aller Suchmaschinen – allen voran Google – ist es, den besten Content zu finden, den das Internet für einen bestimmten Begriff hergibt.

Content Manager (Sie können sie auch Online Redakteure, Webtexter oder Online Texter nennen) haben die Aufgabe, den königlichen Content für Webseiten zu entwickeln. Dieser soll die Besucher glücklich machen und die Suchmaschinen dazu bringen, die eigene Seite weit oben in den Ergebnislisten anzuzeigen. Dazu ist viel Sachkunde notwendig. Um sich diese anzueignen, braucht es heutzutage meist eine fundierte Content Manager Ausbildung.

Suchmaschinen haben es auch nicht leicht.

Die Aufgabe der Suchmaschinen ist ebenfalls anspruchsvoller geworden. In den Pionierjahren des Internets waren die Filter-Algorithmen noch recht simpel: Eine Webseite, in der möglichst oft «billige Winterreifen» vorkam, galt als erste Adresse für Surfer/innen, die nach billigen Winterreifen suchten.

Also hängten die Webseitenbetreiber einfach lange Wörterlisten an ihre Webseiten an. Die besonders Schlauen in weissem Text auf weissem Grund. Für die sogenannten «Crawler» (kleine Programme, mit denen Google und Co. das Internet nach Inhalten durchsuchen) waren die Begriffe trotzdem lesbar. Aber den menschlichen Besuchern fielen sie nicht störend auf.

Mit den Jahren sind die Bewertungsalgorithmen der Suchmaschinen immer komplexer geworden. Einfache Tricks wie die oben genannten bringen heute keine gute Platzierung mehr. Sie schaden eher, weil sie von den Crawlern leicht durchschaut werden können und die Handschrift eines Schlitzohrs verraten, das sich mit unlauteren Mitteln einen der vorderen Plätze ergaunern will. Seiten, die Google hinters Licht führen wollen, werden abgestraft und besonders weit hinten in den Suchergebnissen gelistet.

Deshalb muss eine fundierte Online Redakteur Ausbildung auch erklären, wie moderne Suchmaschinen funktionieren. Mit diesem Wissen im Hinterkopf können die Content Manager Inhalte entwickeln, die sowohl den Menschen, als auch den Suchmaschinen gefallen. Mit solchem Content wird Ihre Webseite King. Wenn Sie das interessiert, finden Sie hier die Details: Online Redakteur Lehrgang.

Surfen mit Röntgenblick

Wenn Sie im Online-Marketing durchstarten wollen, müssen Sie Ihr Surfverhalten umstellen. Dadurch lernen Sie ganz nebenbei schon viel über

  • Suchmaschinenoptimierung
  • Newsletter Marketing und die
  • DNA attraktiver Webseiten

Anders surfen: so gehts

Nehmen wir an, Sie leben in Zürich und wollen ein Mountainbike kaufen. Sie geben bei Google «Mountainbike kaufen Zürich» ein und nach 0.3 Sekunden hat Google für Sie aus einer halben Million Seiten die Handvoll besten ausgesucht.

Sie klicken auf das erste Ergebnis, finden, was Sie suchen und dann? Dann schalten Sie den Röntgenblick zu.

Sie schauen sich die Seite nochmals genauer an. Jetzt fragen Sie sich: «Warum ist diese Webseite bei den Google-Ergebnissen so weit oben gelandet?»

  • Wie gut passen die Inhalte zu Ihrer Suche
  • wie ausführlich
  • wie übersichtlich
  • wie anschaulich
  • und wie kurzweilig

behandelt die Seite ihr Thema?

Und wenn Sie ein paar Qualitätsmerkmale gefunden haben, gehen Sie auch noch mal auf das Ergebnis, das Google an 5ter oder 10ter Stelle listet.

Vergleichen Sie:

  • Was ist hier schlechter, so dass die Seite weiter hinten gelistet wurde?

So schulen Sie ihren Blick dafür, was eine Webseite haben muss, um bei Google oben zu landen. Neudeutsch «Suchmaschinenoptimierung».

Als nächstes abonnieren Sie ein paar Newsletter.

Aber Sie lesen nicht nur, sondern schalten den Röntgenblick ein. Fragen Sie sich:

  • Für welches Thema will man Sie gewinnen?
  • Für welche Zielgruppe ist der Newsletter geschrieben?
  • Wie geschickt ist der Betreff des Mails formuliert? (Waren Sie schon zapplig vor Neugierde oder haben Sie das E-Mail nur aus Forschergeist geöffnet?)
  • Was hat Sie neugierig gemacht?
  • Werden Sie zu einer Handlung aufgerufen?
  • Wird irgendwie Dringlichkeit aufgebaut?
  • Klicken Sie auf einen Link, um mehr zu erfahren, oder verlieren Sie kurz nach dem Öffnen des Mails schon wieder das Interesse?

So durchschauen Sie die DNA guter Newsletter. Die Neugierde stiften, gerne gelesen werden und Leute für ihr Angebot interessieren.

Und zuletzt werfen Sie noch einen

Röntgenblick auf Ihre Lieblingswebsites.

Treten Sie einen Schritt zurück und beobachten Sie:

  • Was ist Ihr erster Gedanke?
  • Verstehen Sie sofort, worum es geht?
  • Ist die Navigation einleuchtend?
  • Wenn Sie irgendetwas suchen, wie viele Klicks brauchen Sie, um es zu finden?
  • Fühlen Sie sich die ganze Zeit gut an die Hand genommen? Oder sind Sie zwischendurch verwirrt; unsicher, wo es langgeht?

So lernen Sie, wie eine Website gebaut sein muss, damit Nutzer sich leicht zurechtfinden und gerne wiederkommen.

Und wenn Sie etwas richtig Tolles oder Grottenschlechtes sehen, speichern Sie den Link und machen Sie einen Screenshoot. So legen Sie sich ein Bilderbuch mit guten und schlechten Beispielen an. Bei den guten Beispielen holen Sie sich später Inspiration, wenn Sie etwas entwickeln wollen. Und bei den schlechten Beispielen fragen Sie sich: «Was ist daran schlecht?»

  • Ist es die Navigation, der Text, die Bilder, das Layout?
  • Geht die Seite an den Erwartungen an der Zielgruppe vorbei?
  • Sind Farben, Schriften oder Gestaltung das Problem?

Und wenn Sie auf diese Fragen Antworten haben, können Sie ja mal experimentieren:

  • Überlegen Sie sich eine bessere Überschrift.
  • Welche Farben passen besser zu dem Thema?
  • Welches Layout führt die Nutzer besser durch den Inhalt?
  • Wie müsste der Text klingen, damit er für die Zielgruppe genau passt?

Das ist «Surfen mit Röntgenblick». Mit verschärfter Neugierte für die Hintergründe, Tricks und Methoden im Netz. Wenn Ihnen das Spass macht, passen Sie gut in unseren Lehrgang Online-Marketing.

Die so gesammelten Erfahrungen schärfen Ihren Blick für Qualität. Das hilft Ihnen bei allem, was Sie im Online-Marketing tun und ist zudem die ideale Vorbereitung für unseren Lehrgang.

Zum Einstieg schauen Sie sich ruhig noch unser Video zum Online-Marketing-Einmaleins an. Das bringt ihren Röntgenblick auf Vordermann.

 wiemeyer matthias rund


Herzliche Grüsse
Matthias Wiemeyer

Haeufige Fragen

Lehrgang Online-Marketing: Warum wir diese Ausbildung entwickelt haben.

So etwas hatte es bei uns noch nie gegeben. Laufend erhielten wir Anfragen zu einer Ausbildung, die wir gar nicht im Programm hatten. Als wir den zehnten Interessenten mit dem Hinweis «Das haben wir leider nicht» wegschicken mussten, wurde es uns zu bunt. Wir begannen zu recherchieren und stellten fest: Es gabt (im Jahr 2011) im deutschsprachigen Raum keine solide Online-Marketing-Ausbildung, die man guten Gewissens empfehlen konnte.

Es gab ein paar Fernlehrgänge und einige Hochschulen, die auf den Zug aufsprangen. Aber etwas, das mit unserer Texter-Ausbildung vergleichbar war, wo man nebenberuflich in kleinen Klassen von erfahrenen Profis die Praxis des Online-Marketing lernen konnte; das gab es nicht. Uns wurde klar: Das müssen wir entwickeln. Ein halbes Jahr später startete der erste Lehrgang. Die Absolventen von damals sind heute schon alte Hasen im Online-Marketing.

Hier spricht der Arbeitsmarkt

Um das Curriculum zu entwickeln, haben wir auf den grossen Online-Jobbörsen recherchiert. Über 100 offene Stellen für Online-Redakteure, Webtexter, Content Manager, Content Marketing Spezialisten und SEO-Texter fanden sich dort. Aber es zeigte sich auch: Zu den Berufsbezeichnungen hatte sich noch kein einheitliches Rollenverständnis gebildet. Manche Arbeitgeber suchten unter dem Titel «Online-Redakteur» einen Menschen, der ihre neue Webseite technisch konzipieren und umsetzen konnte. Andere suchten eine Managerin, die die Online-Strategie entwickelt und Ziele für ein Team von Schreibern oder Agenturen definiert. Aber die Mehrzahl suchte Personen, die vor allem eines konnten: Guten Content entwickeln, der ihre Webseite zu einem attraktiven Ziel für potenzielle Kunden, Mitglieder, Spender oder Wähler macht und ausserdem dafür sorgt, dass ihre Seiten in den Suchmaschinen ein gutes Ranking erzielen.

Online-Redakteur: Die Wunschliste der Chefs

Diese Inserate haben wir sorgfältig ausgewertet und daraus das Suchprofil entwickelt, für das es die meisten offenen Stellen gab. Und aus dieser Liste von «Das sollten Sie können» haben wir unsere Liste mit «Das müssen wir unterrichten» gemacht.

Seit 2011 hat sich unser Lehrgang stark verändert. Kaum ein halbes Jahr vergeht, ohne dass wir neue Inhalte aufnehmen oder altes Material in Rente schicken. Online-Marketing ist in Bewegung und wir bleiben am Ball.

Haeufige Fragen

Online Texter Ausbildung: Lernen, was dringend gebraucht wird.

Das Internet wächst. Und wächst. Und wächst. Und je grösser es wird, umso mehr Chancen ergeben sich für Personen, die eine solide Online Texter Ausbildung gemacht haben. Denn mit schlechten Inhalten kommt keine Webseite gross heraus. (Wir nennen Online Texter meist Online Redakteure, aber das kann man halten, wie man will.)

In den 90er Jahren, als das Internet begann, gab es etwa 100 Webseiten auf der ganzen Welt. Bill Gates, Gründer von Microsoft, hielt das Internet damals noch für eine Spinnerei. «The Internet is just a hype» soll er gesagt haben. Ob's stimmt, ist umstritten. Unbestritten ist, dass das Internet seither massiv gewachsen ist. Etwa 50 Milliarden Webseiten indexiert Google im Jahr 2015. Wäre das Internet 1993 so gross wie ein Stück Würfelzucker gewesen, dann wäre es heute so gross wie eine Reihe Würfelzucker, die den Globus 17 Mal umspannt. Und das ist nur der von Google indexierte Teil.

Webseiten aus dem Schatten holen

Die Grösse des Internets ist ein Problem und eine Chance zugleich. Das Problem für jede neue Webseite ist, dass sie in der Masse untergeht. Es gibt zu jedem Thema schon unzählige Inhalte. Ein Beispiel: Stellen sie sich vor, Sie hätten einen Pudel. Pudel müssen alle paar Monate zum Hundefrisör, weil ihr Fell ständig nachwächst. Wenn Ihnen das zu teuer ist, können Sie auch selbst zur Schere greifen. Aber wie genau geht das? Google bietet beim Suchergebnis zu "Pudel selber trimmen" knapp 10000 Webseiten zur Auswahl an und braucht dafür 0.2 Sekunden. Etwas geläufigere Suchbegriffe wie "vegetarisch kochen" bringen es gar auf über 3 Millionen Resultate.

Aber wer eine Webseite mit gut durchdachten Kochtipps und Rezepten für Vegetarier bauen möchte, muss trotzdem nicht verzweifeln. Denn die erdrückende Mehrheit aller Webseiten hat nur wenig zu bieten. Schlechtes Design, schlechte Texte, wenig Inhalt. Die allerwenigsten Webseitenbetreiber absolvieren eine Online Texter Ausbildung, bevor sie ihr Projekt beginnen. Sie benutzen kostenlose Vorlagen, die sie an einem verregneten Nachmittag lieblos für ihre Bedürfnisse zurechtschustern. Das Ergebnis lockt niemanden hinter dem Ofen hervor. Zum Glück auch Google nicht.

Online Texter Ausbildung: Vielseitig und kreativ

Besuchen Sie mal Ihre Lieblingswebseiten. So finden Sie Beispiele, die zeigen, was eine gute Ausbildung vermitteln muss. Interessante Geschichten – verständlich, unterhaltsam und sympathisch erzählt. Das möchten die Surfer sehen. Oder Informationen, die in die Tiefe gehen und sorgfältig recherchiert sind. Oder Produktkataloge mit aussagekräftigen Beschreibungen, die einen Eindruck vermitteln, ob das Produkt auch wirklich zu ihnen passt. Das alles, kombiniert mit Marketing Know-How, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Newsletter Schreiben und ein wenig Gestaltungskompetenz sollte eine gute Online Texter Ausbildung vermitteln. Zum Beispiel die Unsere.

Haeufige Fragen

Online-Redakteur/in: der richtige Beruf für Sie?

Wenn Sie kreativ sind, gerne recherchieren und Freude an guter Sprache haben, bringen Sie die wichtigsten Voraussetzungen mit, um als Online-Redakteur, Content Marketing Spezialist oder Online-Texter (diese Begriffe verwenden wir gleichbedeutend) erfolgreich zu sein. Auch das Medium Internet sollte Ihnen sympathisch sein.

Diese Kriterien treffen noch auf viele Menschen zu. Wenn Sie mehr Sicherheit erlangen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Selbstversuch. Schauen Sie sich einige Webseiten an, die Ihnen gut gefallen und drucken Sie sich einige der Texte aus, die Sie gern gelesen haben. Jetzt fragen Sie sich: Wie haben die den Text aufgebaut? Was wollten sie erreichen? Welche Zielgruppe wollten sie ansprechen? Was ist sehr gut gelungen? Was lässt sich verbessern?

Das wiederholen Sie am besten ein paarmal. Wenn diese Detektivarbeit Ihnen Freude macht, ist das ein gutes Zeichen. Aber der Lackmustest kommt noch: Schreiben Sie einen eigenen Text. Suchen Sie sich ein Thema aus, das dort hinein passt und versuchen Sie, genauso gut zu schreiben, wie die Profis hinter Ihrer Lieblingsseite. Das wird Ihnen nicht auf Anhieb gelingen. Aber darum geht es auch nicht. Entscheidend  ist, ob Sie es aushalten, an Ihren Entwürfen zu feilen, sie ein zweites, drittes und viertes Mal hervorzuholen, bis schliesslich alles passt. Wenn Sie das bejahen können, ist ein schreibender Beruf das Richtige für Sie.

Haeufige Fragen

Sie wollen Online-Redakteur/in werden? So bringen Sie sich auf den Weg.

Es ist wie in vielen Berufen, die mit Sprache zu tun haben. Für unsere Ausbildung «Online-Marketing» interessieren sich besonders viele Frauen. Das mag daran liegen, dass Frauen ein besonderes Sprachtalent nachgesagt wird. Ob's stimmt? Wer weiss das schon. Sprachtalent ist jedenfalls eine wichtige Voraussetzung, um als Online-Redakteurin erfolgreich zu sein.

Darum gehts.

Eine Online Redakteurin kann für die Online-Ableger der klassischen Medien (Zeitung, Zeitschrift, Radio, TV) tätig sein. In diesen Branchen werden aber schon seit Jahren sehr viele Stellen abgebaut. Der Grund: Die Werbeeinnahmen der klassischen Medien sind rückläufig.

Die meisten Online Redakteurinnen arbeiten daher nicht in den Medien, sondern bei Unternehmen, Organisationen, Stiftungen, politischen Parteien, Gemeinden, Regierungen, Vereinen und so weiter. Denn jede Website, die ehrgeizige Ziele verfolgt, muss professionell gemanagt werden. Anders als lokale Ladengeschäfte stehen Webseiten mit der ganzen Welt in Konkurrenz.

Webseiten fit machen.

Darin liegt eine Chance und ein Problem: Sie können sich der ganzen Welt präsentieren. Aber das können alle anderen auch. Daher gibt es meist hunderttausende Webseiten, die zu einem bestimmten Suchbegriff passen. Wenn Ihr Fachgeschäft für Designerschuhe erst auf Seite 384 (von 5.213 Seiten) erscheint, hilft Ihnen das gar nichts. Denn niemand hat die Geduld, durch so viele Seiten zu blättern, bis endlich Ihr Geschäft erscheint. Hier kommt die Online Redakteurin ins Spiel. Sie weiss, wie man interessante Inhalte auf Webseiten bringt, die von Suchmaschinen als relevant eingestuft werden und Ihre Webseite in den Ergebnislisten nach vorne bringen.

Sie sehen: Die Möglichkeiten, als Online-Redakteurin erfolgreich zu sein, sind breit. Und mit der weiter steigenden Bedeutung der Online-Medien ist kein Ende in Sicht.

Haeufige Fragen

Unser Lehrgang Online-Marketing: das Richtige für Sie?

Wenn Sie kreativ sind, gerne recherchieren und Freude an guter Sprache haben, bringen Sie die wichtigsten Voraussetzungen mit, um als Online Redakteur, Content Marketing Spezialist oder Online Texter (diese Begriffe verwenden wir gleichbedeutend) erfolgreich zu sein. Auch das Medium Internet sollte Ihnen sympathisch sein.

Diese Kriterien treffen auf viele Menschen zu. Wenn Sie mehr Sicherheit erlangen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Selbstversuch. Schauen Sie sich einige Webseiten an, die Ihnen gut gefallen und drucken Sie einige der Texte aus, die Sie gern gelesen haben. Jetzt fragen Sie sich: Wie haben die den Text aufgebaut? Was wollten sie erreichen? Welche Zielgruppe wollten sie ansprechen? Was ist sehr gut gelungen? Was lässt sich verbessern?

Das wiederholen Sie am besten ein paarmal. Wenn diese Detektivarbeit Ihnen Freude macht, ist das ein gutes Zeichen. Aber der Lackmustest kommt noch: Schreiben Sie einen eigenen Text. Suchen Sie sich ein Thema aus, das dort hinein passt und versuchen Sie, genauso gut zu schreiben, wie die Profis hinter Ihrer Lieblingsseite. Das wird Ihnen nicht auf Anhieb gelingen. Aber darum geht es auch nicht. Entscheidend ist, ob Sie es aushalten, an Ihren Entwürfen zu feilen, sie ein zweites, drittes und viertes Mal hervorzuholen, bis schliesslich alles passt. Wenn Sie das bejahen können, ist ein schreibender Beruf das Richtige für Sie.

Die unbequeme Wahrheit über Social Media

Nur wenige schaffen es, die sozialen Medien zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Viele starten irgendwann mit einer Facebook-Seite oder einem Twitter-Konto und verlieren nach ein paar Monaten das Interesse.

Weil sich einfach nichts tut.

Bleiben Sie kurz dran.

Wir erklären Ihnen, was Sie statt dessen tun können.

Keine Geduld? Dann schauen Sie hier direkt, wie wir Social Media unterrichten.

Eines ist jedenfalls klar: Einfach ignorieren kann man Social Media nicht.

social media kurs

Social Media ist riesig.

Facebook hat fast 2 Milliarden aktive Nutzer [1,86 Mrd. im Dezember 2016].

Wenn alle Facebook-Nutzer sich die Hand gäben, würde die Menschenkette 46 mal um den Globus reichen. Wenn sie eine Räuberleiter machten, könnten sie 6,3 mal höher als zum Mond klettern.

Und wenn dann noch die ganzen Nutzer von Twitter, Instagram, Google+, Youtube oder Xing dazukommen ...

... dann muss man doch dabei sein – oder?

Stimmt – wenn man es nicht wie Hinz und Kunz macht:

Kater Felix beim Mittagsschlaf

Soziale Medien: Katerstimmung

Wo so viele Menschen sind, kann man prima Werbung machen – denken Hinz und Kunz und Hans und Franz. Und stürzen sich kopfüber ins Getümmel, um ihre Reklame abzufeuern.

Zwischendurch posten sie noch ein paar Ferienfotos aus Lanzarote und von Kater Felix beim Mittagsschlaf.

Härzig. Aber keine Sau interessiert sich dafür.

Weil die Leute auf Facebook keine Reklame für Frisiersalons oder Wurstfabriken sehen wollen. Und Katzenfotos finden sie viel besser hier.

Probieren Sie es lieber auf unsere Weise:

was wollen sie erreichen

Social Media Marketing: So wirds was.

Es reicht nicht, zu wissen, wie Facebook und Twitter funktionieren.
Tatsache ist: Facebook und Twitter kommen erst kurz vor Schluss ins Spiel.

Vorher müssen Sie sich Gedanken machen, was genau Sie erreichen wollen und dann Massnahmen auswählen, die Sie diesen Zielen näherbringen.

Oft werden die sozialen Medien dabei eine Rolle spielen. Aber isolierte Posts bringen nichts.

Gehen Sie systematisch vor.

Der erste Schritt ist naheliegend:

Überlegen Sie sich, was Sie wollen

So fangen Sie an

Zuerst überlegen Sie sich:
  • welche Kunden Sie online ansprechen wollen
  • was diese Leute um den Schlaf bringt
  • wovon diese Leute träumen
  • wovor diese Leute Angst haben
  • was für Filme diese Leute anschauen und
  • worüber sie mit ihren Freunden lachen

So entsteht ein Profil, die so genannte «Persona».

Auf die Persona kommen wir noch mehrmals zurück.

Persona

Die «Persona» müssen Sie immer vor Augen haben, wenn Sie einen Text, ein Foto oder ein Filmchen für die sozialen Medien produzieren.

Die Persona sagt Ihnen, was Ihr Zielpublikum interessant findet. Was es sogar freiwillig anschauen würde, wenn es gerade im Freizeitmodus auf Facebook herumsurft.

Wenn Sie das im Hinterkopf behalten, werden Ihre Kunden Ihre Webseite, Ihre Facebook-Posts und Ihre Tweets gerne lesen.

Weil das, was Sie zu sagen haben, für sie relevant ist.

Weil es ihre Neugierde befriedigt, ein Problem löst, oder ihnen hilft, eine bessere Version ihrer selbst zu werden.

Merke: Der Content muss zur Persona passen.

Content

Und wenn Sie die passenden Themen für Ihre Persona gefunden haben, recherchieren Sie erst einmal gründlich. Das Material verwenden Sie nicht nur für einen Facebook-Post; Sie verwenden es auch für Ihren Newsletter, Ihre Produktbeschreibungen und Ihren Blog.

Dann haben Sie viel mehr davon.

Sie müssen nicht jeden Tag etwas Tolles bringen. Guter Content braucht Zeit.

Aber Sie brauchen einen Plan, der Ihren Besuchern regelmässig (monatlich, alle zwei Wochen, wöchentlich ...) etwas Interessantes auftischt. 

Sie müssen nicht alles selbst erfinden. Ihre Kunden freuen sich auch, wenn Sie Ihnen fremde Artikel empfehlen.

Das heisst dann Content Kuration

SEO

Guter Content schenkt doppelt ein: Er hilft Ihnen auch bei den Suchmaschinen. Google liebt interessante Webseiten. Wäre es nicht wunderbar, wenn Ihre Kunden Sie auf Google einfach so fänden? Nicht erst auf Seite 5 der Suchergebnisse?

Gut geschriebene Blogartikel (z.B. Ratgeber) bringen Sie da ein gutes Stück voran. Und wenn Sie einen Blogartikel haben, haben Sie auch einen Facebook-Post: Erzählen Sie von Ihrem Ratgeber auf Ihrer Facebook-Seite. Mit Link versteht sich. Dann kommen Ihre Facebook-Freunde auf Ihre Webseite.

Und da sollen sie doch hin, oder?

Damit es mit der Suchmaschinenoptimierung klappt, fehlt noch etwas Wichtiges: Keywordanalyse.

Schiller Wilhelm Tell Erstausgabe

Keywordanalyse

Sie können nicht für jedes Thema die erste Adresse auf Google werden.  Konzentrieren Sie sich auf einige wenige Suchbegriffe (Keywords), die Ihre Kunden häufig bei Google eingeben.

Beispiel:

Ihr Buchladen hat gegen Amazon keine Chance, wenn jemand «Bücher kaufen» eingibt. Aber für «Antiquariat Winterthur» können Sie es auf die erste Seite schaffen. Wie das geht? Mit gutem Content für wichtige Keywords:

Sie haben eine Erstausgabe von Wilhelm Tell im Laden. Von der posten Sie ein Foto auf Facebook und verlinken zu Ihrem Blogartikel über die bewegte Geschichte dieses Buches. So sehen Google (und Ihre Kunden), dass Sie sich mit alten Büchern auskennen.

Dann schickt Google Ihrer Webseite Besucher und Ihre Webseite schickt sie in den Laden.

Was ist schlecht an einem Social Media Kurs?

Und was bitte, ist jetzt schlecht an einem
Social Media Kurs?

Facebook-Posts oder Tweets sind Rädchen in einem grösseren Getriebe. Es ist völlig in Ordnung, sich mit diesen Rädchen zu beschäftigen.

Aber es ist zu wenig.

Soziale Medien sind nur ein Kanal, auf dem Sie ihre Botschaft unter die Leute bringen können. Newsletter, Anzeigen, organische Suchergebnisse … das alles gehört zusammen.

Wenn Sie von Adliswil nach Zermatt wollen, reicht es nicht, eine Kupplung zu kaufen. Sie brauchen ein komplettes Fahrzeug: mit Chassis, Rädern, Motor, Getriebe, Karosserie und allem anderen Schnickschnack.

Sie wollens richtig lernen?

Dann möchten wir Sie kennenlernen. (Echt jetzt)

Wir haben einen Lehrgang für Sie, der Social Media im Zusammenhang erklärt.

  • Der zeigt, wie Social Media mit Blog, Newsletter, SEO und Online-Werbung zusammenhängt.
  • Wie Sie die richtigen Besucher auf Ihre Seite holen und was Sie danach mit ihnen anstellen, damit sie wieder kommen, etwas kaufen und Ihre Firma weiterempfehlen.
  • Und wie Sie die Wirksamkeit Ihrer Strategien laufend überprüfen können.
  • Und wie Sie so schreiben, dass die Leute an Ihren Buchstaben kleben.
  • Und noch ein paar Sachen rechts und links.

So einen Kurs haben wir. Aber wir haben ihn nicht «Social Media Manager» genannt, sondern «Content Manager».

Das verstehen Sie bestimmt.

Reden? 032 513 27 01

Schreiben? E-Mail.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Herzliche Grüsse

matthias und petra kl

Petra Huber
und
Matthias Wiemeyer